Tourart: Geländewagen (4x4)
Tourname: „Explorer“

Dauer: 28 Tage (effektiv ganze Tage!)

 

Gesamtfahrdistanz: ca. 7005 km
Off-Road-Anteil: ca. 4735 km (= 68%)
Tourverlauf: siehe nebenstehende Karte
Start- / Zielorte: Perth & Sydney


(Die effektive Fahrtrichtung für eine bestimmte Tour ersehen Sie unter „Termine“.)



Detaillierter Tourverlauf:

 

1. Tag: Perth - Koorarawalyee (420 km)
Morgens Transfer vom Hotel Ihrer Wahl zur Übernahmestelle Ihres Fahrzeugs. Gründliche Einweisung in die Fahrzeugtechnik sowie Einführung in das Linksfahren. Wir verlassen Perth auf gut ausgebauten Strassen, wobei die Verkehrsdichte schlagartig abnimmt - ideal um sich an die ungewohnten Fahrzeuge zu gewöhnen. Ü: Busch-Camp Goldfileds

2. Tag: Koorarawalyee - Kalgoorlie - Lake Ballard (345 km, davon 60 km Off-Road)
Mit Coolgardie und wenig später Kalgoorlie erreichen wir nach kurzer Fahrt zwei Goldgräberstädte, wo wir unter anderem eine Mine besichtigen. Nordwärts fahrend verlassen wir das Teerband und steuern über Farm-Tracks den Salzsee Lake Ballard an, wo ein faszinierendes Kunstprojekt inmitten herrlichster Natur zum philosophieren anregt. Ü: Busch-Camp Lake Ballard

3. Tag: Lake Ballard - Montague (335 km, davon 335 km Off-Road)
Einsam, unendlich weit und staubig - so lässt sich die Stimmung zusammenfassen. Doch dies ist erst der Anfang! Nahe Sandstone bestaunen wir die Felsenbrücke, bevor wir tiefer ins Outback vorstossen. Ü: Busch-Camp Barr Smith Range

4.    Tag: Montague - Carnegie Station (420 km, davon 405 km Off-Road)
Weiter über einsame Pisten erreichen wir die Aboriginal-Siedlung Wiluna, wo wir unsere Tanks füllen, denn nun geht es raus auf den legendären Gunbarrel Highway. Wobei hier der Highway eine staubige Rüttelpiste ist. Unser Camp errichten wir auf einer Station (Farm) und haben so Einblick in diese einsame Lebensweise. Ü: Camping Carnegie Station

5. Tag: Carnegie Station - Gunbarrel Highway - Mt. Beadell (250 km, davon 250 km Off-Road)
Die unendliche Weite der Gibson Desert nimmt uns endgültig gefangen. Auf der geschichtsträchtigen Piste geht es ostwärts, oft nur im Schritttempo. Den Sonnenuntergang geniessen wir auf dem Mount Beadell. Ü: Busch-Camp Mt. Beadell

6. Tag: Mount Beadell - Old Gunbarrel Highway (300 km, davon 300 km Off-Road)
Auch heute geniessen wir die Fahrt durch die endlose Weite und entdecken dabei eventuell wilde Kamele oder scheue Dingos. Mit dem Old Gunbarrel erreichen wir den wohl landschaftlich schönsten Teil dieses Tracks. Ü: Busch Camp Old Gunbarrel

7. Tag: Old Gunbarrel Highway - Great Central Road (380 km, davon 380 km Off-Road)
Noch einmal erleben wir die tiefrote Piste, die sich durch zahlreiche Wüsteneichen schlängelt, bevor wir mit Giles die entlegenste Wetterstation Australiens erreichen. Auf der Great Central Road - auch einer Schotterpiste - geht es dann dem roten Zentrum und damit dem Uluru (Ayers Rock) entgegen. Ü: Busch-Camp Great Central Road

8. Tag: Yulara (Ruhetag)
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der beiden berühmten Felsformationen Uluru und Kata Tjuta. Ob Sonnenaufgang am Uluru, Wanderung durch die Kata Tjuta, Sonnenuntergang an denselben oder einfach am Pool ein wenig entspannen – diese Region hat viel zu bieten. Ü: Camping Yulara

9. Tag: Yulara - Kings Creek (270 km)
Der Morgen steht uns nochmals zur Verfügung, um Ausflüge zu unternehmen oder die Vorräte aufzustocken. Danach ziehen wir weiter Richtung Kings Creek Station, einer Farm, wo wir unser Camp aufschlagen werden. Ü: Camping Kings Creek Station

10. Tag: Kings Creek - Finke Gorge (235 km, davon 95 km Off-Road)
Früh zieht es uns aus den Federn, um bei noch morgendlicher Kühle die Wanderung im Kings Canyon in Angriff zu nehmen. Bei Sonnenaufgang stehen wir am Rand dieser imponierenden Felswand und überblicken die umliegende Wüste. Mit der Finke Gorge wartet später ein weiterer Höhepunkt auf uns - sowohl in landschaftlicher Hinsicht, wie auch bezüglich der Anforderungen beim Geländefahren. Ü: Busch-Camp Finke Gorge

11. Tag: Finke Gorge - Palm Valley (70 km ,davon 70 km Off-Road)
Ist die Finke Gorge bereits von wilder Schönheit, so steht ihr das Palm Valley in nichts nach. Durch das ausgetrocknete Flussbett des Finke Rivers fahrend erreichen wir diesen speziellen Ort, wo– eine der ältesten Palmenarten der Welt inmitten spektakulärer Felsformationen gedeiht. Eine erste Wanderung bringt uns diese Naturschönheiten näher. Ü: Busch-Camp Palm Valley

12. Tag: Palm Valley - Alice Springs (165 km, davon 40 km Off-Road)
Eine anspruchsvolle Fahrt bringt uns tiefer ins Tal hinein, wo wir auf einer ausgedehnten Wanderung die Schönheit dieser Region geniessen. Wenig später erreichen wir das Zentrum des roten Herzens – Alice Springs. Ü: Camping Alice Springs

13. Tag: Alice Springs (Ruhetag)
The Alice, wie die Einheimischen den Ort nennen, wartet mit viel Zivilisation auf, die wir nach soviel Wüstenpisten auch gerne über uns ergehen lassen. Die historische Telegraphenstation, die School of the Air und diverse interessante Museen und Galerien laden zum Besuch ein. Ü: Camping Alice Springs

14. Tag: Alice Springs - Chambers Pillar (165 km, davon 155 km Off-Road)
Nach so viel Stadt zieht es uns mit unseren Geländefahrzeugen wieder raus in die Wüste. Entlang der ehemaligen, längst aufgegebenen Trassee der Old Ghan-Eisenbahn steuern wir die faszinierende Felsnadel des Chamber Pillars an. Ü: Busch-Camp Chambers Pillar

15. Tag: Chambers Pillar - Dalhousie Springs (350 km, davon 350 km Off-Road)
Über tiefrote, sandige Tracks folgen wir weiter der Old Ghan südwärts, passieren die Aboriginal-Siedlung Finke und diverse Homesteads (Farmen). Im Witjira Nationalpark warten die heissen Quellen von Dalhousie Springs darauf, unsere durchgerüttelten Körper zu verwöhnen. Ü: Busch-Camp Dalhousie Springs

16. Tag: Dalhousie Springs - Simpson Desert (265 km, davon 265 km Off-Road)
Ein weiterer Höhepunkt steht in den nächsten Tagen auf dem Programm: die Durchquerung der Simpson Desert. Wir werden in den kommenden Tagen knapp 1100 Dünen überqueren, geniessen einmal mehr die unendliche Weite und Stille der Wüste und schlafen unter einem Nachthimmel mit Millionen von Sternen. Ü: Wüsten-Camp Simpson Desert

17. Tag: Simpson Desert - Poeppel Corner -  (265 km, davon 266 km Off-Road)
Mit bereits viel Erfahrung in Sachen Fahren in tiefem Sand erscheinen die Dünen bereits nicht mehr so hoch wie noch am Vortag. Am Nachmittag erreichen wir Poeppel Corner und können so gleichzeitig in drei Bundesstaaten stehen. Ü: Wüsten-Camp Simpson Desert

18. Tag: Poeppel Corner - Birdsville (145 km, davon 145 km Off-Road)
Viel Zeit bleibt uns heute, um die Wüste zu geniessen und uns am letzten grossen Hindernis vor Birdsville zu versuchen: Mit der 45 Meter hohen «Big Red» wartet die Königin unter den Dünen auf uns. Aber auch wer die Umfahrung wählt, kann im berühmten Birdsville Pub stolz ein kühles Bier trinken. Ü: Camping Birdsville

19. Tag: Birdsville - Sturt Stony Desert (300 km, davon 300 km Off-Road)
Nach ein wenig Zivilisation haben uns unsere Wüstenpisten wieder. Zunächst auf dem Birdsville Track fahrend, wählen wir später die äusserst selten befahrene Piste des Walkers Crossing. Ü: Wüsten-Camp Sturt Stony Desert

20. Tag: Sturt Stony Desert - Hawkers Gate (350 km, davon 350 km Off-Road)
Immer öfters kreuzen wir Pisten, vereinzelt tauchen Fahrzeuge auf und plötzlich entdecken wir die offenen Flammen des Moomba Gasfeldes. Aber so schnell diese Fata Morgana auftaucht, ist sie auch wieder verschwunden. Spätestens auf den Pisten in Richtung Cameron Corner - ein weiteres Dreistaateneck - sind wir wieder alleine. Ü: Busch-Camp Hawkers Gate

21. Tag: Hawkers Gate – Broken Hill (310 km, davon 310 km Off-Road)
Auf einsamen Station-Tracks geht es vorbei an völlig abgelegenen Farmen durch das endlose Outback südwärts. In Silverton parken wir direkt neben dem Fahrzeug von Mad Max, bevor wir mit Broken Hill wieder eine Stadt mit all ihren Annehmlichkeiten erreichen. Ü: Camping Broken Hill

22. Tag: Broken Hill - Mungo National Park (415 km, davon 170 km Off-Road)
Vorbei an den diversen Seen rund um Menindee, die das Zuhause unzähliger Vögel sind, sind wir schon bald wieder auf Pisten Richtung Mungo Nationalpark unterweg, der nicht nur Fundort von menschlichen Wesen ist, die dieses Gebiet vor 45000 Jahren bewohnten, sondern auch landschaftlich einiges zu bieten hat. Ü: Busch-Camping Mungo Nationalpark

23. Tag:  Mungo Nationalpark - Deniliquin (355 km, davon 160 km Off-Road)
Heute ändert sich die Szenerie. Mit dem Erreichen des mächtigen Murray River verlassen wir die uns liebgewonnenen Pisten des Outbacks endgültig. Eine Fahrt entlang des Flusses mit seinem üppigen Bewuchs und den auf ihm verkehrenden Schiffen bringt uns ein anderes, neues Bild Australiens näher. Ü: Camping Deniliquin

24. Tag: Deniliquin – Geehi (390 km)
Die Wüste noch im Kopf und die Flusslandschaft neben uns, fahren wir direkt auf die Berge zu. Über herrliche Strassenkehren des Alpine Way schrauben wir uns in die bewaldeten Höhen der Snowy Mountains, vorbei an australischen Skigebieten. Ü: Busch-Camp Snowy Mountains

25. Tag: Geehi – Jindabyne (110 km)
Der höchste Berg Australiens, der 2228 Meter hohe Mt Kosciuszko, wartet, von uns bestiegen zu werden. Auf einer Rundwnderung erleben wir die herrliche Bergwelt der Snowy Mountains. Ü: Camping Jindabyne

26. Tag: Jindabyne – Canberra (205 km, davon 60 km Off-Road)
Ein letzter Blick zurück zu den Bergspitzen der Australischen Alpen und bald stehen wir mitten in Canberra, der Hauptstadt Canberras. Aber bis dahin befahren wir noch einmal ungeteerte Pisten durch herrliche Landschaften. Ü: Camping Canberra

27. Tag: Canberra (Ruhetag)
Ein ganzer Tag steht zur Verfügung, um die vollständig auf dem Reissbrett entworfene Hauptstadt Australiens zu erkunden. Nach dem Blick von einem Lookout besuchen wir das eindrückliche Parlamentsgebäude. Ü: Camping Canberra

28. Tag: Canberra – Sydney (290 km)
Wir nehmen die letzten Kilometer unseres Abenteuers in Angriff, erreichen bald einmal die Millionenstadt Sydney, wo wir die berühmte Harbour Bridge befahren, bevor wir unsere treuen Gefährte abgeben. Transfer in ein Hotel Ihrer Wahl.