Tourart: Wohnmobil
Tourname: „Indian Pacific“

Dauer: 28 Tage (effektiv ganze Tage!)

 

Gesamtfahrdistanz: ca. 6640 km

Tourverlauf: siehe nebenstehende Karte
Start- / Zielorte: Perth & Sydney


(Die effektive Fahrtrichtung für eine bestimmte Tour ersehen Sie unter „Termine“.)



Detaillierter Tourverlauf:

1. Tag: Perth - Busselton (250 km)
Morgens Transfer vom Hotel Ihrer Wahl zur Übernahmestelle Ihres Fahrzeugs, wo eine gründliche Einweisung in die Fahrzeugtechnik sowie Einführung in das Linksfahren erfolgt. Wir verlassen Perth südwärts auf gut ausgebauten Strassen um am Ziel der ersten Etappe den längsten Schiffsanlegesteg der südlichen Hemisphäre zu bestaunen. Ü: Camping Busselton


2. Tag: Busselton - Cape Leeuwin - Pemberton (275 km)
Ein Tag der Gegensätze wartet auf uns: Wir steuern malerische Ferienorte an, von wo aus wir wagemutige Surfer beobachten, durchfahren die liebliche Weinregion rund um Margaret River, steigen hinab in ein faszinierendes Höhlensystem, um letztlich am sturmumtobten Cape Leeuwin am Leuchtturm über den wilden Ozean zu blicken. Ü: Camping Pemberton

3. Tag: Pemberton -  Denmark (195 km)
Ganz Mutigen bietet sich die Möglichkeit, einen 70 Meter hohen Baum mit Feuerausguck zu besteigen, bevor wir uns durch die unendlichen Wälder Richtung Süden treiben lassen. Im Valley of the Giants erkunden wir dann einiges sicherer auf bis zu 40 Meter über dem Boden verlaufenden Hängebrücken die Wipfel der riesigen Karri-Bäume. Ü: Camping Denmark

 

4. Tag: Denmark - Albany - Stirling Range NP (205 km)
Wir verlassen die Wälder und erreichen mit Albany einen schmucke Kleinstadt, die nicht nur mit vielen historischen Gebäuden, sondern auch mit spektakulären Küstenabschnitten aufwarten kann. Nach eigehender Erkundung dieser Region geht es auf einsamen Strassen durch weites Farmland direkt auf die Hügel der Stirling Range zu. Ü: Busch-Camp Stirling Range NP

5. Tag: Stirling Range NP - Esperance (410 km)
Von einem Lookout bietet sich uns ein herrlicher Ausblick über die bis zu 1000 Meter hohen Berge und die sie umgebenden Ebenen, die wir nur wenig später durchfahren. Auf unserem Weg gegen Osten machen wir einen Abstecher in den Fitzgerald River Nationalpark und erleben den Zauber einer noch ursprünglichen und wilden Natur. Ü: Camping Esperance

6. Tag: Esperance - Cape Le Grand NP - Esperance (100 km)
Ein Tag wie im Paradies wartet mit dem Cape Le Grand Nationalpark auf uns: Ob herrliche Traumbuchten mit schneeweisen Sandstränden, an die sich auch wilde Kängurus verirren oder eine Wanderung auf den Frenchman Peak, von wo aus wir den Blick über die Küste schweifen lassen, dieser Park lässt uns kaum aus dem Staunen raus. Ü: Camping Esperance

7. Tag: Esperance - Balladonia Station (430 km)
Die Fahrt auf einsamer Strasse nach Norseman kommt nur dem Einfahren gleich, denn ab besagtem Ort startet unser grosses Abenteuer: die mehrtägige Durchquerung der Nullarbor Ebene. Erst in einigen Tagen werden wir nach gut 1200 Kilometern den 4000 Seelen-Ort Ceduna erreichen. Und dazwischen ist wenig Mensch und viel Natur. Ü: Busch-Camp Balladonia

8. Tag: Balladonia Station - Eucla (585 km)
Gleich nach dem morgendlichen Start geht es auf das mit 147 Kilometern längste gerade Strassenstück Australiens, an dessen Ende mit Caiguna ein weiteres dieser urigen Roadhouses liegt, von denen wir in den nächsten Tagen noch einige kennen lernen werden. Unendliche Weiten und riesige Road Trains prägen auch heute das Bild. Ü: Camping Eucla

9. Tag: Eucla - Nullarbor Plain (120 km)
Wenig Fahren, dafür viel Zeit fürs Staunen ist unser heutiges Motto. Wir  besuchen die alte Telegrafenstation von Eucla , die langsam von den Dünen verschluckt wird, beobachten Wasservögel am alten Landungssteg mitten in der Wüste und geniessen vor allem die spektakulären Klippen der Steilküste, an der wir auch übernachten. Ü: Busch-Camp Nullarbor Plain

10. Tag: Nullarbor Plain - Ceduna (375 km)
Heute durchfahren wir das kahle Kernland der „Baumlosen Ebene“, wie der aus dem lateinischen stammende Begriff „Nullarbor“ sinngemäss übersetzt heisst. Später nimmt der Bewuchs wieder zu, die ersten Weidezäune tauchen auf und mit Penong ein erster kleiner Ort mit unzähligen dieser für Australien typischen Windrädern. Ü: Camping Ceduna

11. Tag: Ceduna - Port Augusta (465 km)
Nachdem wir am Vorabend die Annehmlichkeiten der Zivilisation in Ceduna wieder genossen haben, geht es heute weiter ostwärts durch unendlich wirkende Getreidefelder. Unterbrochen werden diese nur selten von kleinen Orten, in denen die Zeit  still zu stehen scheint und die sich jeweils mit ihren riesigen Siloanlagen von weitem ankünden. Ü: Camping Port Augusta

12. Tag: Port Augusta - Barossa Valley (290 km)
Wir verlassen Port Augusta und damit auch den Highway Nummer 1, um über kleine, verkehrsarme Landstrassen fahrend die weltberühmte Weinanbauregion im Barossa Valley zu erreichen. Wir lassen es uns dabei nicht nehmen, inmitten dieser lieblichen, an Mitteleuropa erinnernden Landschaft den einen oder anderen Wein zu degustieren. Ü: Camping Barossa Valley

13. Tag: Barossa Valley - Adelaide (100 km)
Eine nur kurze, aber dennoch abwechslungsreiche Fahrt durch eine oft bewaldete Hügellandschaft bringt uns heute nach Adelaide, der Hauptstadt von South Australia. Nach der Halbzeit der gesamten Tour besteht eventuell der Wunsch nach etwas Pflege von Mensch und Maschine oder die nahe Stadt lädt zu einer ersten Erkundungstour ein. Ü: Camping Adelaide

14. Tag: Adelaide (Ruhetag)
Wirtschaftszentrum, Millionenstadt und dennoch gar keine Hektik: So präsentiert sich uns das einst im Schachbrettmuster angelegte Adelaide. Herrliche Parkanlagen und unzählige historische Gebäude prägen das Bild dieser Stadt. Und abends im Badeort Glenelg bestaunen wir bei einem kühlen Getränk wie die rote Sonne im Meer versinkt. Ü: Camping Adelaide

15. Tag: Adelaide - Kangaroo Island (150 km)
Südwärts fahrend staunen wir zunächst ob den mondän wirkenden Vororten Adelaides, die durch ihre herrliche Lage am Meer glänzen. Später fahren wir in hügeligem Gelände schmucke Fischerorte der Fleurieu Halbinsel an, bevor wir an deren Südspitze mit der Fähre nach Kangaroo Island - einem wahren Naturparadies - übersetzen. Ü: Camping Kangaroo Island

16. Tag: Kangaroo Island (165 km)
In den nächsten Tagen lassen wir uns viel Zeit, um die Höhepunkte dieser aussergewöhnlichen Insel zu erkunden: Zunächst gehen wir auf Tuchfühlung mit den Seelöwen an der Seal Bay, erklimmen später die weissen Dünen in der Little Sahara, um nur wenig später wildlebende Koalas in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten. Ü: Camping Kangaroo Island

17. Tag: Kangaroo Island (175 km)
Nahezu der ganze Tag steht uns heute für die Schönheiten des Flinders Chase Nationalparks zur Verfügung. Am Cape de Couedic schweift beim Leuchtturm unser Blick über den wilden Ozean und der naheliegende Felsbogen des Admiral Arch zieht uns genauso in den Bann wie später die faszinierenden Felsformationen der Remarkable Rocks. Ü: Camping Kingscote

18. Tag: Kangaroo Island - Coorong NP (345 km)
Nach nur kurzer Fahrt setzen wir mit der uns bereits bekannten Fähre wieder auf das Festland über, wo es in östlicher Richtung durch kleine verträumte Orte geht, bevor wir mit einer weiteren Fähre den hier mächtigen Murray River queren. Die Nacht verbringen wir hinter einem mächtigen Dünenwall in unmittelbarer Meeresnähe. Ü: Busch-Camp Coorong NP

19. Tag: Coorong - Mount Gambier - Port Fairy (415 km)
Vorbei an herrlich gelegenen Badeorten geht es nach Mount Gambier und damit zu den erloschenen Vulkanen mit ihren teils tiefblau leuchtenden Kraterseen. Unendliche Wälder begleiten uns auf der Weiterfahrt entlang der Küste, bevor wir im einstigen Fischerdorf Port Fairy ankommen, in dem einmal mehr die Zeit still zu stehen scheint. Ü: Camping Port Fairy

 

20. Tag: Port Fairy - Port Campbell (115 km)
War der Küstenverlauf bereits in den vergangenen Tagen mehr als abwechslungsreich, so erreichen wir heute mit der Great Ocean Road eine Küstenstrasse, die zu Recht das Prädikat als eine der schönsten der Welt zu sein trägt. Malerische Buchten wechseln sich dabei mit spektakulären Felsformationen inmitten wilder Brandung ab. Ü: Camping Port Campbell

21. Tag: Port Campbell - Great Ocean Road - Cape Ottway (90 km)
Viel Zeit lassen wir uns heute beim Erkunden des Gebietes rund um die weltberühmten „12 Apostels“. Wir steigen hinab an die Gestade des Südlichen Ozeans, lassen unsere Blicke von hochgelegenen Aussichtspunkten schweifen und besuchen einen der berühmtesten Leuchttürme Australiens auf dem oft sturmumtosten Cape Ottway. Ü: Camping Cape Ottway

22. Tag:  Cape Ottway - Great Ocean Road - Melbourne (235 km)
Noch einmal ein Tag ganz im Zeichen der Great Ocean Road, die sich in ihrer Osthälfte eher lieblicher, aber deswegen nicht minder spektakulär zeigt. Vorbei an malerischen Badeorten vor den bewaldeten Hügeln der Ottway Ranges nähern wir uns schliesslich der faszinierenden Millionenstadt Melbourne, die wir am Nachmittg erreichen werden. Ü: Camping Melbourne

23. Tag:  Melbourne (Ruhetag)
Die knapp 3,5 Millionen Einwohner zählende Stadt am Yarra River gilt als die europäischte Stadt von Down Under und lässt sich bequem per Tramway erkunden. Ob historische Gebäude, herrliche Parks, riesige Shopping-Centres, interessante Museen oder das quirlige Chinatown - diese Stadt zieht garantiert jeden in ihren Bann. Ü: Camping Melbourne

24. Tag: Melbourne - Mt. Buffalo - Bright (350 km)
Welch ein Kontrast: Morgens noch die geschäftige Metropole, mittags bereits wilde Natur im Überfluss. Mit unseren Fahrzeugen schrauben wir uns in für Australien ungeahnte Höhen im Mount Buffalo Nationalpark und geniessen einmal mehr die herrlichen Ausblicke und die einzigartige Tierwelt inmitten eindrucksvoller Vegetation. Ü: Camping Bright

25. Tag: Bright - Geehi (250 km)
Was sich gestern bereits angebahnt hat, bestätigt sich heute vollends: Wir kommen den Australischen Alpen näher und damit den höchsten Erhebungen dieses riesigen Landes. Dementsprechend abwechslungsreich präsentiert sich auch die Fahrt über Pässe und vorbei an Stauseen hin zu einem wilden Platz für die Nacht umrahmt von hohen Bergen. Ü: Busch-Camp Geehi

26. Tag: Geehi – Jindabyne (80 km)
Ist schon die Fahrt über den mit atemberaubenden Ausblicken gespickten Alpine Way hinauf in die Höhen der Snowy Mountains ein Abenteuer für sich, so ist die Besteigung des höchsten Berg Australiens, dem oft auch im Sommer 2228 Meter hohen Mount Kosciuszko, der im wahrsten Sinne des Wortes Höhepunkt der gesamten Tour. Ü: Camping Jindabyn

27. Tag: Jindabyne - Canberra (190 km)
Praktisch ein ganzer Tag steht uns zur Verfügung, um die vollständig auf dem Reissbrett entworfene Hauptstadt Australiens zu erkunden. Nachdem wir uns von einem Lookout eine Übersicht über die Stadt verschafft haben, besuchen wir unter anderem das eindrückliche Parlamentsgebäude und das abwechslungsreiche Botschaftenviertel . Ü: Camping Canberra

28. Tag: Canberra - Sydney (280 km)
Ein letztes Mal starten wir gemeinsam zu einer Tagesetappe und nehmen die letzten Kilometer unseres Abenteuers in Angriff. Gemeinsam erreichen wir bald einmal die Millionenstadt Sydney, wo wir mit unseren Wohnmobilen über die berühmte Harbour Bridge fahren, bevor wir unsere treuen Gefährte etwas wehmütig abgeben. Anschliessend Transfer in ein Hotel Ihrer Wahl.